NRW-Finanzministerium zu Panama Papers: Wir rechnen mit neuen Selbstanzeigen

Der Finanzminister von Nordrhein-Westfalen Norbert Walter-Borjans sieht nach der Veröffentlichung der sogenannten Panama-Papiere (noch) mehr Selbstanzeigen. Immer wenn ein solcher Datensatz bekannt werde, bekämen Steuerhinterzieher es mit ihrer Nervosität zu tun und zeigten sich in größerer Fehlzahl selbst an, so der Minister in einem Interview der RP-Online (veröffentlicht am 05.04.2016).
Er fordert ein Unternehmensstrafrecht, mit dem zukünftig nicht mehr nur einzelne Angestellte, sondern auch Banken und Unternehmen strafrechtlich belangt werden können. Die Schweiz sieht er nicht mehr als erste Adresse für Steuerhinterzieher.
Die Stellungnahme des Finanzministers macht deutlich, dass weiter verstärkt nach rechtlichen Mitteln gesucht wird, Steuerhinterziehung beizukommen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu bereits in jüngster Zeit Daten-CDs in größerem Umfang angekauft und damit viele Selbstanzeigen erst ins Rollen gebracht. Unabhängig davon, wie man diese Maßnahmen rechtlich einschätzt, werden sich aufgrund der aktuellen Veröffentlichungen auch kleinere und private Anleger von Auslandsvermögen erneut die Frage stellen müssen, ob sie ihre Geldanlagen nicht schleunigst vor einer Entdeckung durch das Finanzamt oder der Ermittlungsbehörden legalisieren sollten. Dabei ist praktische und professionelle Unterstützung gefragt.
Als spezialisierte Kanzlei helfen wir Ihnen auf dem Weg zur Steuerehrlichkeit. Sofern Sie bereits mit einem Steuerstrafverfahren konfrontiert sind oder Ihnen ein solches droht, unterstützen wir Sie als Fachanwaltskanzlei beratend und als Strafverteidiger mit langjähriger Erfahrung im Steuerrecht.

Ihr
RA Steffen Bastek, LL.M.
Fachanwalt für Steuerrecht



Eingestellt am 05.04.2016 von S. Bastek
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