Die FAZ-Online vom 04.10.2016: Fahnder ermitteln gegen mehr als 50 Banken im Ausland

Auslandskonten im Fokus der Steuerfahnder

Nicht nur säumige Anleger und Steuerzahler sind in den Fokus der Steuerfahndung geraten: Nach Berichten der FAZ und der Süddeutschen Zeitung wurden in den beiden vergangenen Jahren Ermittlungsverfahren wegen Steuerhinterziehung und Beihilfe gegen insgesamt 57 Banken eingeleitet. Dazu zählen namhafte Kreditinstitute in der Schweiz, in Liechtenstein, Österreich und Luxemburg. Die Auswertung der Steuerfahndung läuft auf Hochtouren: Die Ermittler prüfen auch, welche Banken im Zusammenhang mit Selbstanzeigen häufiger genannt werden oder betroffen sind.
Die Bußgelder, welche insgesamt verhängt wurden, sollen sich auf insgesamt 120 Millionen Euro belaufen - und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Bei den Bundesländern, die hart gegen Steuersünder vorgehen, liegt Nordrhein-Westfalen an der Spitze. Der Ankauf von bisher 11 Datenträgern (Steuer-CDs) seit 2010 soll nach Angaben des Finanzministeriums bisher bereits eine Summe von 2,1 Milliarden Euro nur für Nordrhein-Westfalen selbst eingebracht haben. Es verwundert daher kaum, dass auch andere Länder angekündigt haben, ihren Kampf gegen Steuerhinterziehung zu verstärken. Besonders betroffen hiervon dürften alle diejenigen sein, die über ein Auslandskonto verfügen - oder ein solches als Erben im Nachlass „entdeckt“ haben.

Wir beantworten als Experten Ihre Fragen, wie mit dieser Situation umzugehen ist und sorgen für eine professionelle Legalisierung ihres Auslandsvermögens.



Eingestellt am 04.10.2016 von S. Bastek
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